Bericht zum CSD Stuttgart von der Stuttgarter Zeitung im PDF-Format (19 KB)
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24. Juli 2004 Wir mit eigenem LKW auf der Parade des CSD Stuttgart - CSD-Motto: "Gesicht zeigen"
Erfolgreicher CSD Stuttgart beendet! Unser Bericht startet am Freitag Abend vor der Parade. Nachdem JORGI quer durch die Stadt gefahren war, um den Stromgenerator abzuholen, schaute er auch noch schnell bei Europcar (im Folgenden nur noch: "Der Vermieter" genannt) vorbei, um sich zu überzeugen, daß der Planen-LKW schon auf dem Hof steht. Denn dies ist jedes Jahr ein Akt für sich. Alles klar, der Planen-LKW stand da. Sonst hat der "Vermieter" nämlich nie einen solchen 7,5-Tonner. Es war also UNSER Paradewagen. Prima, dann nix wie heim zu Schatzi... Zu Hause angekommen, wollten wir alles soweit vorbereiten, daß wir am nächsten Tag planmäßig loslegen konnten. Treffen mit dem Fahrer und dann der LKW-Aufbau ab 9 Uhr. Um 18 Uhr begann die Odyssee. Anruf des Vermieters. Leider haben Sie keinen Planenwagen, die Hebebühne ist defekt. Ätschegäbele. Mein Hinweis, daß ein großer Event daranhängen würde, beeindruckte die Dame in keinster Weise. Mitten in diese Phase kam dann auch unser CSD-Besuch aus Mannheim. Uwe, Michel und Oliver. Auch sie hatten von "dem Vermieter" einem teuren Opel-Van dabei und Oliver sollte in den nächsten 16 Stunden der wichtigste Mann meines Lebens werden :-).
Großartig begrüssen konnten wir uns gar nicht. Es ging nur um den LKW. Verzweifelte Anrufe beim CSD-Orga-Leiter und Paradeleiter, bei anderen Vermietungen. Schließlich wieder bei "dem Vermieter". Und dann klappte es doch noch: In Stuttgart-Vaihingen steht eine Plane! Uffz! Der ganze Zeitplan für Samstag war somit zwar völlig über den Haufen geworfen, aber das war uns egal. Eilig wurden Notpläne geschmiedet. So ließen wir uns im Wohnzimmer in die Sessel fallen und waren glücklich. Samstag Morgen - Die Odyssee beginnt!So fuhren Oliver und Jorgi um 7 Uhr zum Vermieter an der Heilbronner Straße. Bedingung (eigentlich eine Frechheit!) war, daß wir einen Kasten-LKW nach Stuttgart-Vaihingen überführen um dort die Plane in Empfang zu nehmen. Okay, so fuhren wir los und waren pünktlich wie ausgemacht um 8 Uhr in Vaihingen. Alles da, nur KEINE Plane. Obwohl dort kurz zuvor noch angerufen wurde, taten die Vaihinger so, als wüßten sie von nichts. Spätestens ab diesem Zeitpunkt, hatte JORGI mit der Parade abgeschlossen. Doch Oliver lief jetzt zur großen Form auf. Für uns alle, war er in diesem Moment der richtige Mann am richtigen Ort. Er setzte den fast schon bedauernswerten Typen vom "Vermieter" dermaßen unter Druck, daß dessen Piercing (oder war es ein Ohrring? Scheißegal) zu glühen begann. Und siehe da: In Heilbronn (!) gab es noch einen adäquaten LKW. "Wer`s glaubt, wird seelig", dachte sich JORGI nur. Also wieder rein in den Kastenwagen, auf die A81. Vorbei am Kälbling. Unser Frühstück bestand aus einer halben Schachtel West und FisherMens. Dabei hätten wir so gerne einen Kaffee gehabt! Heilbronn zickte zwar kurz rum, weil wir nicht getankt hatten (wäre ja noch schöner). Dann hatten wir Ihn. Unseren LKW-7,5-Tonner-PLANE! Sehr zur Freude von Oliver mit funktionierendem Tempomat. Der Rest war mehr oder weniger völlig am Ende. Egal! Schnell noch das Team benachrichtigen und wieder Richtung Stuttgart fahren. Vorbei am Kälbling, direkt zum Treffpunkt des Aufbaus. Fazit: Mietest Du bei Europcar, hast Du bald nur graues Haar! Nie wieder!!!
LKW-Aufbau und Paradeaufstellung
Als wir dort gegen 11 Uhr ankamen, hatte Schlumpf bereits zwei Stunden in seinem Smart verbracht. Gremmy war auch gekommen, fand aber logischerwiese niemanden vor. Kurz darauf erschienen dann auch Nock mit dem Fahrer Andy, Uwe, Michel und Mario. Alle durch ein viel zu langes ausgiebiges Frühstück gut gestärkt. Und siehe da: Trotz regnerischem Wetters, schafften wir den Aufbau in gut 90 Minuten. Sonst hatten wir immer drei Stunden veranschlagt. Dennoch war`s sehr chaotisch, wir konnten kaum was trinken. Aber wir schafften es.
Nock und Jorgi waren die Strecke zur LKW-Sammelstelle am Waldfriedhof schon eine Woche vorher zur Probe gefahren. So konnte nun nicht`s mehr schieflaufen. Schnell noch ne Buddel Sekt für die Fahrt organisiert, den Andy gefragt, ob man im Führerhaus rauchen darf *smile* und ab nach Heslach. Oben trafen wir - wie immer - unseren Oberordner und Chatfreund alter Tage, den Alexander, alias YUMMIE. Ist immer wieder nett :-) Bißchen chaotisch gayts da oben immer zu, aber wir hatten noch Zeit, unsere Nachbarn von Siebdruck.com (die mit dem schwarzen PickUp) zu begrüssen und YUMMIE bei der Suche nach Wagen 11 behilflich zu sein. Dann ging es endlich runter in die Stadt zur Paradeaufstellung. Vom Orgachef Chris Michl persönlich auf dem Trittbrett eskortiert, fanden wir unseren Platz beim "goldenen Lamm" ohne Probleme.
Die Paradeaufstellung ist jedes Jahr ein Spaß für sich und dauert fast so lange, wie die Parade selber, nämlich ca. zwei Stunden. Die Begrüssungsrituale sind immer Klasse. Als erstes fielen wir Tanni und Lati in die Arme, gleich daneben unsere Ordnerinnen Bingerle und Schatzi, Andi und Alex. Dann DJ Sammy knuddeln. Oh, da sind noch weitere... Nobi von Sinnen! Schnell hin :-) Und dann hatten wir auch ein paar neue Gesichter auf und vor allem am Wagen. Fuhren im letzten Jahr noch die Mädelz von den "High Heels" bei uns mit, wurden wir in diesem Jahr von vier stattlichen Römern (Jörg, Amir, Maik und Alex) eskortiert. Ein verlorenes Schäflein von den "Liberalen", die einfach nicht erschienen waren, nahmen wir ebenso auf, wie den Tobi. Ein Kumpel von Nobi. Neu auch dabei Erich und Martin von world-boys.de, sowie einige Jungs, die Mario in Gayromeo aufgegabelt hatte. Wie schon in den drei Jahren zuvor begrüsste mich mein ehemaliger Klassenkamerad und heutiger Polizist Bernd, der mit seinem Kollegen unseren LKW abnahm mit den Worten: "Du fährst diesen LKW aber nicht!" *sfg. Proost! Dann klebte Mario die Regenbogenflagge aufs Dach, hinten wurde unser Motto befestigt. Irgendwer hatte noch Luftballons besorgt und endlich dürfen wir wieder den süssen CSD-Paradeduft, einem Gemisch aus Sekt, Schweiß und den Abgasen des Stromgenerators und der Nebelmaschinen einatmen. Es war 16 Uhr! Los gayt`s!
Die Parade 40.000 Zuschauer bestaunten die Parade mit 44 Formationen und über 1000 Teilnehmern. Wenn sie nicht eine Flasche Sekt in der Hand oder das Schatzi im Arm hatten, dann machten sie eifrig Fotos. Auf ein Foto sind wir besonders stolz! Habt Ihr Euch mal das große Foto angeschaut, das sowohl in der Stuttgarter Zeitung als auch in den Stuttgarter Nachrichten zu sehen war? Da sieht man rechts oben unseren LKW, genauer unsere Regenbogenflagge, welche jetzt wieder friedlich genau hinter JORGI an der Wand hängt:-) Wie immer ist es faszinierend, in so viele strahlende, glückliche aber auch interessierte Gesichter zu schauen. Das Wetter war mittlerweile optimal, unsere drei Nebelmaschinen gaben ebenso alles, wie die Spritzpistolen und Sammy am Doppel-CD-Player. Der Sekt ging uns zwar etwas zu früh aus, aber sonst war alles im grünen Bereich.
Die Wagenbesatzung 2004 Fahrer: Andreas; Beifahrer: Marco; Ordner: Andi72 mit Alexander, Bingerle mit "Elton"; Tonchef: Uwe; DJ: DJ Sammy (Bernd); Licht- und Nebel: Schlumpf. Teilnehmer: Unsere vier Römer Jörg, Amir, Maik und Alex, Mario, Michel, Oliver, Nobi von Sinnen, Tobi, Gremmy, Benni, Andreas, Wolfgang, Erich, Martin, Nock und Jorgi sowie eine KL, die sich auf den LKW geschnorrt hatte! Haben wir jemanden vergessen ? Viel zu schnell dann auch wieder das Ende der Parade. Karlsplatz! Abröteln, Teilnehmer zur Kundgebung schicken und selber den LKW fortfahren um abzubauen. Wie in jedem Jahr merkten wir dann sehr schnell, wie der Akku auf Null tendierte. Wir wollten zwar noch auf den Schillerplatz und danach sogar noch in`s CLIMA.X... Doch es ging nicht mehr.
Der Tag danach: Hocketse und Schillerplatz
Am Tag danach waren wir ab 15 Uhr auf dem Marktplatz, verabschiedeten dann unsere Mannheimer Gäste und trafen - Schlumpfi im Schlepptau - noch jede Menge Leutchen. So natürlich den aktuellen-Orga-Leiter, den Paradeleiter, die Ex-Orgaleiter Manfred mit Freund und die Bienenkönigin, den Finanzchef Gerd (BenR7), Yummie mit Schatzi, den kleinen Ben, Andi und Alex, Markus(Relax), Wieselflink und viele andere...
Danke und Bussi :-)Auch in diesem Jahr bleibt Nock und Jorgi im Namen der Stuttgarter CSD-Macher, aber auch für unseren LKW an alle Helfer und Teilnehmer nur zu sagen: DICKES DANKE und BUSSI! 2004 hat wiederum den Vorjahres-CSD getoppt! Wir sind sehr glücklich, in dieser Community zu Hause zu sein. Hoffentlich sehen wir uns alle wieder! Spätestens zur Parade 2005 am 30. Juli!! |